| Nuklearmedizin ist der
Einsatz von Radioisotopen für:
Diagnostische Techniken
Positronnemissionstomographie (PET)
Die Positronenemissionstomographie (PET) ist eine der
diagnostischen Techniken der Nuklearmedizin. Während
mit Röntgenstrahlung die Körperstruktur untersucht
werden kann, dient PET zur Untersuchung der chemischen
Funktionen eines Organismus. Bei einer PET-Untersuchung
wird FDG (ein mit einem Radioisotop markierter Traubenzucker)
mit einer abgeschirmten Spritze in den Körper des
Patienten injiziert. FDG durchläuft den Körper
und gibt dabei Gammastrahlung ab, die von einer Gammakamera
erfasst wird und genaue Informationen über die
chemische Aktivität in den Zellen und Organen zur
Verfügung stellt. Eine abnorme chemische Aktivität
kann ein Zeichen für die Präsenz eines Tumors
sein.PET-Scans werden häufig zur Feststellung von
Krebstumoren sowie von Erkrankungen des Gehirns und
der Herzkranzarterien verwendet.
Zu den Anwendungsbereichen für Wolfmet Wolframabschirmung
bei PET gehören:
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Abschirmung von PET-Spritzen
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Wolframphioleschild
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Wolfram FDG-Transportbehälter
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Kollimator für
Gamma-Kamera |
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Technetium-Generator |
Radiotherapie
Multi-Leaf-Kollimator
Ziel der Radiotherapie ist es, Krebszellen zu zerstören,
indem Strahlung direkt auf den Tumor ausgerichtet wird.
Die Strahlung muss dazu äußerst fein gebündelt
werden, um die Beschädigung des umliegenden gesunden
Gewebes zu verhindern. Diese Bündelung wird durch
den Einsatz eines Multi-Leaf-Kollimators (MLK) erzielt,
der aus zwei Reihen äußerst dünner Wolframlegierungslamellen
besteht, deren Konfiguration genau an die Maße
des Tumors angepasst werden kann.
Brachytherapie
Wenn der direkte Zugang zu den erkrankten Zellen schwierig
ist, kann eine andere Art Radiotherapie, das sogenannte
Afterloading (eine Version der Brachytherapie) eingesetzt
werden. Bei dieser Technik wird ein radioaktiver Seed
über einen Katheter in den Körper des Patienten
implantiert. Vor und nach der Behandlung wird der Seed
in einem geräumigen Wolframbehälter aufbewahrt,
um den Patienten und das Pflegepersonal vor Strahlung
zu schützen.
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